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act 208 · squaremeter · nyx · cd

tracklist:
moros, thanatos, hypnos, eris, nemesis, klotho, lachesis, atropos.

following the fantasy influenced 'war of sound', the exotic 'aswad' and the haunting 'frozen spark', mathis mootz produced his latest concept work, 'nyx' (night). 'nyx' is not only the album title but it's also the ancestral name of the eight greek goddesses and gods that are the inspiration for the track titles. mootz says that this work "is the most satisfying squaremeter release since i started the project".

the name of the first five mythological statures characterize an attribute for which they stand for: vitiation (moros), death (thanatos), sleep (hypnos), discord (eris), retribution and revenge (nemesis). the last three tracks are named by the moires (goddesses of faith): klotho, spinning the thread of life, lachesis who decides this thread's length and atropos who cuts the thread relentlessly.

nyx and her descendants represent the dark regions of greek mythology - self-evidently 'nyx' is the aural implementation of what these figures stand for. the deep drones, bass pulses and disturbing soundscapes seem to originate from some otherworldly region and worm their way through the listener's psyche (and into nightmares). often, releases of this genre have a cold icy mood but the spirit of 'nyx' is red-hot - even when the deathless long pauses occur within the tracks. except for 'nemesis' no rhythmic structures will be found here as an anchor. time itself seems to be invalidated, experiencing this album will be as if you slipped into a black hole for an eternity. this is like watching waves crash against rocks in slow motion: there's a sense of movement and development, but it's almost as if that development is taking place on a grander time scale than what we are able to grasp. truly epic and massive: enveloping and cleansing, the sound of tectonic plates colliding.

adjust the headphones - references are legion.

m2 discography. 10.2k6:
m2. 14id1610s. cd. ant-zen act98. 2000
m2. sinecore. cd, mille plateaux mp 088 cd. 2000
m2. kopyright liberation. lp. ant-zen act109. 2000
m2 / needle sharing. mono brutal. lp. hands v023. 2000
m2. parsec. cd. hands d020. 2001
m2 / xingu hill. this anxious space. cd, hymen records ¥717. 2001
m2. the bitter end. cd. hands d036. 2002
m2. war of sound. cd. ant-zen act148. 2003
m2. aswad. cd. ant-zen act168. 2004
m2. the frozen spark. cd. ant-zen act198. 2005
m2. nyx. cd. ant-zen act208. 2006

more info on m2 and m.mootz' projects:
www.positionchrome.com
www.myspace.com/positionchrome

reviews:

gothtronic
nyx is the best album of m2. nyx goes deeper than it's predecessors and sounds incredibly great. previous albums war of sound explored sci-fi and fantasy thematics, aswad the oriental take and frozen spark sounded haunting and dark, yet nyx is the most complete and uncompromising album of m2 so far. nyx and her descendants represent the dark side of greek mythology. of course the dark creatures such as moros, thanatos, hypnos, eris, nemesis, klotho, lachesis and atropos are aurally implemented by deep drones, rambling netherworldly sounds, basses and disturbing soundscapes. but at times you will hear a sound that knocks you out of your alpha state of consciousness which you were lured in to, so you will be alert and again listening with full attention. you'll find almost no rhythms here, except for 'nemesis', where instead pulsating basses and deep drones ensure you will completely lose all sense of time. there is a suggeston of movement, but it is like this is taking place in a completely other dimension of time on a different scale, that you can't reach. epic and grand, the sound of tectonic plates in movement. you need to listen to this on a good audioset with headphones adjusted. ingenious. (teknoir)

magagin.de
wo fängt musik an? wo endet geräusch? ist das stilisierte geräusch in absoluter perfektion musik? ist stille musik? "nyx" von m2 stellt auf den kopf, was nie in dieser gänze hinterfragt wurde. weiss man nicht, worauf man sich mit diesem album einlässt, ist man sicherlich sehr überrascht. der erste track "moros" beginnt mit einem metallischen, sägenden geräusch, das laut und grob hereinbricht und langsam abebbend stille hinterlässt. ein metallischen flimmer durchschneidet nach einiger zeit den dunklen raum der geräuschlosigkeit und verschwindet. ein dunkles grollen setzt ein, gefolgt von dem anfänglichen ersten metallischen sägen. ganz langsam schwinden die intervalle zwischen den geräuscheinwürfen, aber eine wirkliche vermischung ist kaum greifbar. nicht jeder track ist jedoch eine aneinanderreihung von singulären sounds.
der zweite track "thanatos" etwa hat als grundlage meist ein finsteres dröhnen. extrem weiche, stilisierte xylophon-tonfolgen schweben darin herum. krachige schläge mit unendlichem hall brechen zudem in die schwarze, nebulöse wolke von dunklem klang. dass thanatos der griechische gott des todes ist, und ihm die farbe schwarz zugeordnet ist, hilft vielleicht auch noch bei der beschreibung der atmosphäre dieses tracks. fast unbegreiflich ist, dass es irgendwo doch unterhaltsam ist diesen, vom umfang her, opulenten werken zu lauschen (die acht titel dauern insgesamt auch über eine stunde). ursachen dafür, dass man diese scheinbar willkürlichen soundkompositionen nicht vollkommen bescheuert findet, lassen sich durch finden. zum einen ist da der lost-highway-effekt. den gibt es natürlich nicht, den erfinde ich jetzt. david lynch hat einen film mit titel lost highway gedreht, der inhaltlich kaum zu verstehen ist. dennoch ist der film extrem spannend, da der zuschauer gar nicht anders kann als zu versuchen die wirren bilder in einen zusammenhang zu bringen und so gefesselt wird. es ist das urmenschliche bedürfnis nach ordnung und struktur. dieses phänomen kann ich wohl auch bei mir als hörer der platte "nyx" ausmachen. ich verstehe die musik nicht. aber ich will sie verstehen.
ich habe acht tracks, die auch alle titel tragen, und so kann ich nicht anders, als das was ich höre irgendwie zu systematisieren und zu verstehen. natürlich ist das weitestgehend erfolglos, gerade auch, weil es bis auf den track "nemesis" keine rhythmischen strukturen gibt. aber durch wiederholte motive hat man kaum gelegenheit aufzugeben - es werden einem immer wieder brocken hingeworfen, die der geist begierig aufnimmt. ein anderer grund an dem interesse an den kompositionen liegt an der schönheit der aufnahmen. diese sind extrem gut produziert. in 24 bit aufgenommen bietet die cd eine informationsdichte, die das ohr von anderen produktionen nicht gewöhnt ist. das macht sich sowohl in der stark differenzierten lautstärke bemerkbar, als auch im überaus filigranen mix insgesamt. davon abgesehen ist zum beispiel die nutzung der möglichkeiten des zweiten audiokanals (stereo) auch maximal. inhaltlich ist auch übrigens trotz aller akustischer dämmerigkeit eine gewisse ereignishaftigkeit gegeben. im track "eris" brechen etwa auch immer wieder klirrende schläge ins wabernde dröhnen. somit ist das album auch nicht einschläfernd. also wirklich gar nicht. dazu fürchtet man sich vielleicht auch viel zu sehr vor der verstörenden, nachtschwarzen atmosphäre, der ein permanentes grauen immanent ist. für meinen teil ist die atmosphäre auch das interessanteste. den ganzen mythologie-kram, der hier gegenwärtig ist, will ich überhaupt nicht auf das album übertragen (albumtitel "nyx" ist die personifizierte nacht; die tracktitel sind auch alles götter: "klotho", "lachesis" und "atropos" sind kinder des zeus und bilden die moiren, die schicksalsgöttinen. alle anderen sind kinder der nyx - meist negativ konnotiert, aber nie positiv). ich lass mich lieber von der stimmung berauschen. vom chaos, vom endzeitlichen, vom schicksalshaften, vom grauen, vom unvermeidbaren, vom schwarzen. von nyx. (s.krutzinna)

black issue 45
mathis mootz hat sich endgültig in die sphähren des dark ambient ausgedehnt. so nah an einem lustmord-album war er noch nie. beats gibt's fast keine mehr, wenn, dann nur als ermatteter bassschlag, der zeitlupenartig in die ewigkeit nachhallt. dafür rumoren die drones und metallischen schmirgeleien auf konstant sinistrem level. die kristallklaren sounds wabern minimalistisch durch den äther und hinterlassen immer noch wohlige schauer beim zuhörer. weniger dynamik und bewegung, mehr changieren und ausloten: squaremeter ist immer noch gut nur mal wieder ganz anders als erwartet. wenn sich die reduktionskurve bei ihm fortsetzt, kommt er irgendwann doch mal beim sinuston an. und danach wird die amplitude wieder mit donnernder rhythmik zurück ausschlagen. (till)

der medienkonverter
willkommen in der 5. dimension. squaremeter öffnet auf seinem neuen album "nyx" ein dimensionstor und stösst den hörer hindurch. auf der anderen seite erwartet einen eine düstere welt, in der die zeit sich wie ein zähfliessender fluss verhält. so, als ob man durch fallenden regen lauft, der in der luft zu stehen scheint und an einem wie flüssiges blei langsam hinabläuft. alles ist schwarz. nur hier und dort lässt sich ein schwacher schein vermuten. squaremeter spielt mit der wahrnehmung. ab und an hört man geräusche, als ob sich etwas in der dunkelheit bewegen würde. manchmal scheint hinter einem jemand zu atmen. verloren in einer anderen dimension, einem kosmos griechischer gottheiten. squaremeter hat sich der dunklen seite der macht zugewandt und widmet "nyx" den unheil bringenden göttern. gleichzeitig reduziert sich auch squaremeters sound. mathis mootz scheint auf seinem neuen album mit der stille zu spielen. geräusche, tiefe bässe und drones und ab und an ein heller lichtblick. spärliche melodien, die zudem auch noch von seltsam anmutenden bässen sporadisch bedrängt werden. ein albtraum zwischen leben und tod. jeder track steht fur eine gottheit und charakterisiert das, was diese gottheit symbolisiert. das ergebnis könnte düsterer nicht sein, zumal es sich bei den ausgewählten gottheiten nicht gerade um jene götter handelt, denen man gern uber den weg laufen würde. allerdings erfordert "nyx" auch volle aufmerksamkeit und ist nichts fur eben mal zwischendurch. wer ein atmosphärisches album wie "aswad" erwartet, wird von der auf "nyx" anzutreffenden kargheit enttäuscht sein und muss den mut aufbringen, sich diesem erlebnis zu stellen. wenn finsternis auditiv wahrnehmbar wäre, kännte sie sich wie "nyx" anhören.

terrorizer #152
m2, aka square metre, aka panacea, delves into the world of the greek gods and goddesses creating soundtracks for moros, thanatos, hypnos, eris, nemesis, klotho, lachesis and atropos, the descendents of nyx. all are purveyors of the dark side of humanity and the music given to them is of the highest calibre dark ambient.

cold room
avec nyx, m2 poursuit son exploration des terres ambiantes, offrant toutefois plus de relief que cela n'a été le cas avec "frozen spark", mais malheureusement en deçà des joyaux que furent, et sont toujours d'ailleurs, "aswad" et "war of sound". et pourtant nyx, album concept, est une superbe pièce à écouter bien calmement dans son fauteuil, dans une semi obscurité. exit le click'n'cut pour laisser une place plus importante encore aux nappes et aux atmosphères inspirées par d'anciennes divinités grecques. "nemesis" marquera la seule montée d'adrénaline musicale de ce cd, engendrant une composition mécanique et répétitive. le reste de l'album semble comme suspendu dans le temps, évoluant subrepticement dans un univers tournant au ralenti, inconnu et inquiétant. une vision sombre d'une mythologie morte, uniquement révélée par les statues qui représentent ces divinités pour lesquelles les rituels ancestraux sont réinventés par m2 pour l'occasion. (py)

octopus
qu'il soit pris sous l'angle d'une entreprise cathartique régénératrice ou plutôt sous celui d'un recueillement isolationniste conceptuel, m2 reste dans tous les cas le projet musical le plus envo˛tant de mathis mootz, mondialement connu des amateurs d'artillerie lourde tendance breakbeat / drum'n'bass pour ses activités sur le label position chrome et sous le nom de panacea. nyx, quatrième album de m2, marque même un approfondissement des climats sombres et autarciques, dans une tendance << lustmordienne >> paradoxalement lumineuse. car, le grand talent de m2, et le grand intérêt de nyx en particulier, réside dans cette ambivalence permanente qui lie des phrasés musicaux ralentis à l'extrême, des mouvements de nappes en suspension titillant les limites du perceptif, et des éclats sonores vibrionnants, des effets spatialisés et arrondis à la massivité bourdonnante, des beats singuliers et isolés résonnant comme un gong sur des squelettes de structures musicales. mathis mootz aborde les détails des soubassements sonores comme le ferait un scientifique : un spéléologue transformant une anfractuosité en abyme insondable ; un vulcanologue se laissant charrier sur les scories fumantes d'une lave à demi figée. avec nyx, il s'immerge également dans la mythologie, puisque ce nom renvoie à la déesse de la nuit de la tradition grecque, et que chacun des morceaux porte le nom de sa divine engence. difficile dès lors pour le profane de saisir les variations d'un morceau à l'autre, les montées grandiloquentes et les salves soniques subites se succédant sans se fier au numéro des pistes. on retiendra néanmoins dans ce maelstrom cosmogonique, la brutale accélération de tempo de "nemesis", une goutte d'anxiété frénétique dans cette nouvelle théorisation musicale du chaos.

soundprotector
the last for this moment release of squaremeter on label ant-zen is called nyx (night), it's dedicated to greek mythology. that's the reason for original titles of the tracks like thanatos, hypnos, eris, nemesis... nyx differs much from all musician's previous works by its utmost anxious minimalistic sound. perhaps it's not even music but presence of it, level of which is controlled by the musician. this album is about feeling but not about the representation of compositions. some time ago squaremeter's works were released on german mille plateaux, also on sub-label force tracks his crazy drum'n'bass project panacea was released. much time has passed, but still mathis mootz keeps making his experiments and creating new concepts for his albums transforming their energy from one release to the next one. nyx is a really charming dark album which has all rights to become the cultural value of greek mythology pantheon. in most cases darkness attracts more attention of musicians that daylight. night hides something magic and secret, inaccessible at daytime. boundless opportunities and prospects for productive creativity. it may happen so that having no sympathy to previous works of m2, you can easily take fancy to this new album. this work has its own interesting concept with more distinct sense. almost no drum-machines or other rhythmical pictures, the exception is composition titled nemesis. nemesis is the goddes of retribution, the only nyx's expressive composition with drive and force, similar to squaremeter. dedicated and purposeful work. in nemesis leaky ambient substance becomes dangerous, furious and aggressive. in general, listening to this release you feel like a spy travelling through empty louvre at night and watching endless halls with ancient mythology night revival...

igloo
mathis mootz releases his fifth album for ant-zen as m2 (or squaremeter). his ninth album in total since 2000, 'nyx' means night and it is also ancestral name for the group of greek gods and goddesses from which it draws its inspiration, each track named after a different deity from the dark side of greek mythology. the first five tracks represent doom (moros), death (thanatos), sleep (hypnos), discord (eris) and retribution (nemesis) while the last three represent the goddesses of faith (known as moires); klotho who spins the thread of life, lachesis who decides the thread's length and atropos who continually cuts the thread. each track on the album is an exploration of each of the themes represented by the title. from the start 'nyx' utilises space and silence to create an edgy air of unease, a short shrill telephone ring jolting the attention and senses during "moros". the lengthy silence is eventually replaced with a low motorised drone and the subtlest of flourishes to add just a touch more tension. continuing the use of silence to great effect, "thanatos" very slowly builds from absolute silence to a deep vibrating drone and distant industrial thuds augmented with the occasionally swirl of sound, disturbing cinematic melody or dark atmospheric tone. a very dark track that implies more than it says; the mood and imagery it creates is disturbing and sinister to say the least. then again, it does represent death so maybe that is only fitting. utilising silence in a different way is "hypnos", a track that features shot bursts of metallic noise and a very low subtle noise that is barely audible most of the time. representing sleep, this track starts by depicting the calm of rest and becomes increasingly restless and disturbed by nightmares, the short bursts of metallic noise and the appearance of a low rumbling drone emphasising the fact. "eris", representing discord, is initially quite calming and serene but slowly starts to take on more sinister traits; circling tones, distant industrial crashes and the occasional sound of breaking glass all help darken the mood and heighten the tension further. "nemesis" continues the theme but, for the first time, includes rhythmic, almost militaristic drumming and the electronic sound of explosions along with a voice repeating "submit" all indicating the theme of retribution is represented in a retaliatory battle. the mood of this track changes completely around the mid-point and a distorted crackling drone is joined with a hypnotic industrial loop, underpinned by a harrowing cinematic atmosphere and the explosion effect heard earlier. it all adds up to indicate a redoubling of effort to prevail, the return of the "submit" refrain confirming this thought. the final trio of tracks - "klotho", "lachesis" and "atropos" - are really a suite of tracks built around related themes concerning the thread of life and its attributes. similar in style and structure to the earlier tracks, this small collection focuses more on atmospheric elements of the music with urgent bursts of sound to grab the attention and a demonic otherworldly quality as if voices from another dimension are calling, taunting or trying to communicate. exhibiting a crisper sound and better sense of immediacy, this closing group of tracks subtly changes the mood of the album whilst maintaining the consistency of the theme. the last of the three tracks and final track of the eight, "atropos", closes the album with some of the darkest moods mixed with layers of disembodied voices, a relentless low drone and sudden startling flashes of sound that provide the counterpoints of the disturbing against the jarring. 'nyx' is a mixture of skilfully crafted tense ambience discretely placed to enhance the mood of more obvious industrial elements and create a wonderfully atmospheric collection of harrowing ambient tracks. 'nyx' is composed so that it is cleverly captivating yet filled with the darkest of imagery. (paul lloyd)

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