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act 214 · twinkle · le jouet · cd

tracklist:
01 la mise en rayon
02 l'altération cinglante
03 ton style
04 la victime volontaire
05 joue avec moi
06 l'envers de la vague
07 les voies infectées
08 le joueur
09 tu es perdu
10 la peur de l'abîme
11 le dernier vivant
12 le spectre
13 l'auto-dictée
14 la boite à musique
15 les poupées capitonées

twinkle, twinkle, little star,
how I wonder what you are.
up above the world so high,
like a diamond in the sky.
twinkle, twinkle, little star,
how I wonder what you are!
(jane taylor, 1806)

what is twinkle? better ask what are twinkle, because this is a two members project: yves cornu & j.-b. leduc from france. so far only one ep has been released on the label/collective audiotrauma. after many concert appearances which caused reactions that were beyond enthusiasm/ecstasy and two years after 'processing industry' the time has come for their first full length album.

le jouet (the toy) explores the different aspects of 'toys': the pretend innocence of a real toy like barbie, human beings who use toys for specific role playing and deadly weapons used like toys by grown ups who can never negate the children they once were.

le jouet's music is a unique blend of hard hitting ultra distorted rhythms/beats constructed to stir up your brain and (probably) force you to dance. psychotic, twisted & tribal rhythmic noise is overlayed with unpretentious melodies and enriched with pushing vocals (complimented by a tremendous selection of samples). music that is complex, challenging and body oriented all at the same time. twinkle has established a style that is between contemporary industrial, experimental soundscapes and intelligent usage of metric varieties.

let the game begin...

released in collaboration with audiotrauma - www.audiotrauma.org

discography 10.2k7:
le jouet. cd. ant-zen / audiotrauma act214 / trauma011. 2007
processing industry. cd-ep. audiotrauma trauma006. 2005

twinkle webpage:
www.myspace.com/twinkleaudiotrauma

reviews:

a review in russian language can be found on the machinist's website:
www.machinistmusic.net

magagin.de
wenn man sich die tracklist des soundtracks für den ersten teil von "matrix" anschaut, kriegt man das gefühl, dass die wachowski-brüder das gesucht haben, was twinkle mit ihrem debüt-album abliefern: musik, die einen eindruck von einer kalten maschinendominierten zukunft vermittelt - und cool ist, in jeder hinsicht. rob zombie kann jetzt endlich aufhören musik zu machen... um direkt einzusteigen: "joue avec moi" rollt wie ein panzer-bataillon über den hörer weg. dumpf und laut und mit einer völlig kompromisslosen bassline, aus der industrielle beats herausstechen. alles klingt wie eine riesige maschine. obendrein ist der sound so dermassen distortion-beladen, dass kein wort des heiseren gesangs verständlich ist. das klingt mächtig nach rob zombies "dragula", das man zwar als cool in erinnerung hat, aber verglichen mit heutigen massstäben ziemlich schwach auf der brust wirkt und ist (davon abgesehen ist der rest von rob zombie auch nur schund - das mal am rande). aber der unterschied ist eben, dass twinkle nicht nur mal einen guten song abliefert, sondern ein ganzes, durchweg gutes album. wer jetzt denkt: klasse, 15 mal dragula! - der liegt falsch. die beiden franzosen, die mit diesem album auch noch ihr debut feiern, schaffen es, diesen soundcharakter ganz unterschiedlich anzuwenden, sodass ein abwechslungsreiches, aber dennoch homogenes album bei herausspringt. das wichtigste leitmotiv ist hier in jedem fall die entartung von spielzeug und das spiel mit dem damit verbundenen horror - wie man ihn ja vielleicht schon von steven king kennt. der albumtitel "le jouet" heisst übersetzt "das spielzeug". so wird beispielsweise im track "ton style" eine geradezu liebliche melodie, die einer spieluhr entspringen könnte, nach und nach variiert und mit effekten beladen, was schliesslich im refrain in einer diabolischen verzerrung gipfelt, die zudem auch noch viel schneller ist als zu beginn. die völlige entartung - in einem ästhetischen sinn - geschieht zum ende des tracks, der schon verdächtig nach venetian snares klingt: wild, konfus, erschreckend komplex und schlicht verstörend kummulieren die beat-muster zu einem monstrum, vor dem sich kinder wohl tatsächlich fürchten könnten (zumindest kleine, blonde mädchen). und fürwahr: in "la boite a musique" vergiessen dann tatsächlich kleinkinder zu spieluhrmusik tränen. das wurde auch allerhöchste zeit, denn in den songs zwischen letztgenanntem und diesem lieferten twinkle jede menge gründe dafür, verstört zu sein. zumindest was das kleinkind angeht. der erfahrene musikfreund wird jedoch seine freude haben, an den rollenden bässen wie in "les voies infecteés", das sehr passende sprachsamples mitbringt. herrlich ist auch das kürzere "l'envers de la vague" unter dem man sich wirklich gut, eine sehr komplexe maschine vorstellen kann, die - keine ahnung - vollautomatisch bulldozer zusammenschraubt oder so was. der fast gregorianische gesangsschnipsel einer frauenstimme verbunden mit windgeheul (in der fabrikhalle!) schafft dann wieder genau diese matrix-atmosphäre, die futuristisch ist, aber reminiszenzen an vorindustrielle zeiten transportiert. mag intellektuell klingen - ist aber einfach grossartig. (s.krutzinna)

gothtronic
twinkle consists of yves cornu and j.b.leduc and they already have an ep out named processing industry. le jouet is the first recording of twinkle that gets released by the french audiotrauma industrial label in cooperation with the well-known ant-zen label and it is expected that this will result in more fame for twinkle with these enhanced distribution options. performing at maschinenfest will without doubt contribute to that too, since the introduction of the blooming french industrial in the german scene could very appropriately be done by twinkle. this new album from twinkle shows a remarkable progression. the music of twinkle on le jouet has a fresh approach with elements from triphop, filmmusic and industrial blended in an exciting amalgam of sounds. le jouet thematically deals with the various aspects of toys, the pretended innocence of 'real' toys such as a barbie, humans using toys for specific forms of roleplaying and deadly weapons that are used as toys by grown ups. the tracks on le jouet have been cleverly divided with an almost perfect tension span with a first half dominated by complex atmospheres with sampling, film music like moments, rhythms with triphop influences, noisescapes and in the second half the harsher and faster paced rhythms, tribal techno influences and industrial soundscapes get the overhand. the danceable tracks are mostly in the second half of the album, with 'tu es perdu' as striking highlight. (teknoir)

black issue 47
ich weiss ja nicht, warum das in gerade in frankreich so abgeht, aber dieser somnambul-korrosive industrial-tribal kommt gerade vermehrt von dort. twinkle sind die nächsten. und eines fällt sofort auf: der hang zu romantischer melodiösität, der sich aus dem verzerrer-gebrumme und den elastischen beats herausschält. in seiner liedhaften verträumtheit kommt das ganz dicht an die melancholische grossartigkeit von mago oder azure skies heran. warme, pelzige brummelektronik mit harten beats, kratzigen vocals, massige samples und orchestraler dunkelheit. eine ordentliche dosis scar tissue könnte man auch erkennen. ich bezweifle aber, das die franzosen die kennen. ihre musik klingt zu sehr, als hätten sie jahrelang unterhalb der wahrnehmungsschwelle einfach ihr ding gemacht und für ähnliche gefühlswelten ähnliche klanglösungen gefunden. nicht nur industrial, auch indierock und breakbeat schimmern durch. sie nennen nicht umsonst nine inch nails und prodigy als ihre einflüsse, obwohl sie so überhaupt gar nicht klingen. aber die grundstimmung ist dieselbe. und der spass an schwadigen klangstrudeln. "la victim volontaire" beispielsweise hätte auch auf einem tweaker-album sein können, wenn man die nine-inch-nails-connection weiter bemühen will. dieses pendeln zwischen harter elektronik und psychedelischerer songs macht das album so spannend. in seinen vielschichtigen einflüssen und seiner spielerischen komplexität sehr gelungen. (till)

der medienkonverter
eine band, die mehr durch ihre auftritte bekannt wurde als durch ihre platten, ist äusserst selten, vor allem im electro/industrial bereich. beim französischen duo twinkle kann man noch nicht einmal von platten sprechen. yves cornu und j.-b. leduc haben es bis jetzt lediglich auf eine ep gebracht ("processing industry", 2005). nun erscheint endlich ihr debüt "le jouet" in kollaboration der beiden labels ant-zen und audiotrauma. wie der titel schon andeutet beschäftigt sich das album mit spielsachen, aber jeweils in unterschiedlichem kontext: vom einfachen kinderspielzeug bis hin zu waffen als spielzeuge der erwachsenen. spielen ist ein thema, das zu twinkles musik passt, denn die beiden franzosen könnte man selbst als spielkinder bezeichnen. twinkles musik besticht von anfang an durch einen grossen ideenreichtum und aussergewöhnliche einfälle. der genre-mix ist dementsprechend wild und reicht von trip hop bis industrial. durch den variationsreichtum in ihrer musik wirken twinkle wie geschichtenerzähler. die songs wandeln sich im laufe der zeit, behalten aber stets ihr musikalisches grundthema bei. paradebeispiel ist das fast neun minuten lange "ton style". mit leichtem rhythmus und etwas melancholisch verträumt beginnend, baut sich mit der zeit eine immer bedrohlichere atmosphäre auf, inklusive steigender aggressivität. dagegen wirkt das dunkle und trip-hop-lastige "la victime volontaire" richtig idyllisch. aber auch dieser song entfaltet sich und entwickelt von sekunde zu sekunde mehr druck. "l'envers de la vague" frönt wiederum vordergründig dem rhythmischen noise und "tu es perdu" ist ein wahrer industrial-kracher. der song dürfte jede tanzfläche füllen. ähnlich verhält es sich mit "le dernier vivant", das ein wenig an ältere chemical brothers sachen erinnert. zum schluss schicken twinkle den hörer mit "l'auto-dictée" auf die psychoschiene. der song ist übrigens ein remix des songs "la dictée" von der "processing industry"-ep. zerhackte sprachsamples und psychotischer rhythmus tun ihr übriges. "le jouet" ist so vielseitig, so facettenreich und fesselnd, dass es schwer fällt, sich von dem album einen ersten gesamteindruck zu verschaffen. tanzbar und zugleich komplex lädt "le jouet" zum immer wieder hören ein. ein absolut eindrucksvolles album, das die anhängerschaft von twinkles live-auftritten ebenso zufrieden stellen, wie es den rest erstaunen dürfte.

chain d.l.k.
wanna play with toys? well, the french of twinkle want, better said, they've done in past to get the right mood for their first full length cd, and second release at all. being normally signed to audiotrauma-label, where they already released an ep entitled "processing industry" in 2k5, this full-length album comes out as a collaborative effort with the german giant ant-zen. consisting of yves cornu and j.-b. leduc, they offer us a unique blend between rhythmically powernoise, tribal-elements and a fine nose for experimental structures. it isn't at all a harsh and aggressive noisy output, it rather plays between the genre boundaries in a varied kind. the more than 8 minutes long "ton style" is a perfect example to discover some content of the twinkle universe. a manipulated music-box melody got repeated and infiltrated with dozens of strange percussion elements and varies the speed. "joue avec moi" is a collaboration effort with the audiotrauma-comrades chrysalide and maybe the most powernoise-like track here which features a rough vocal performance. "l'envers de la vague" sounds like a dedication to the works of dirk ivens a.k.a. dive. check also the strange sample collage "le joueur" to find your most favorite toy. while most of the provided stuff comes out rhythmically arranged and likes to animate you to dance, i recommend to check out this album under a pair of headphones. there's a lot of intelligent and never heard before stuff available here which needs your full attention. (marc tater)

access code
au fond, nous sommes tous les jouets de la vie. le pire, c'est de s'en rendre compte ! amusant tiens. à son époque, tchaïkovski avait composé son ballet casse noisette en quinze scènes... ici nous avons affaire à son doppelgänger en quinze titres. yves cornu et j.b. leduc, responsables légaux du vilain petit twinkle, reviennent à la charge deux ans après processing industry, et marquent encore des points avec "le jouet", un album dont la démarche aborde justement avec un regard adulte, les multiples jeux déviants de l'existence cuisinés à la sauce tabasco. au menu, des samples finement choisis, rythmiques affolantes, basses granuleuses et détournements subtils de sens. l'album attaque en douceur, nappes glitch et chant d'opéra fantôme. on installe l'ambiance de toute la production comme s'il s'agissait d'une machine à mettre en route. puis on aborde tour à tour chacun des morceaux comme s'il s'agissaient de plusieurs vitrines à la manière d'un inventaire, ce qui renforce l'idée d'exploration. il y a une véritable volonté de mise en scène. de plus, la longueur des morceaux est très variable: parfois il suffit d'une démonstration très courte de silence ("le spectre"). après tout, "la mort est le jouet sérieux de dieu" comme disait je ne sais plus qui. le travail de composition sur la voix me fait parfois penser à drumcorps ("l'altération cinglante" ou "joue avec moi"). un beau travail sur la production également, qui sert à merveille les propos des artistes. c'est un vrai plaisir de l'écouter au casque! en résumé, "le jouet" se révèle être un album original et fonctionnant sur un thème large d'interprétations. on parle bien de "war games" ou de "jouer dans la cour des grands".. . pour leur part, twinkle relève le défi avec brio! avec sonic area et chrysalide, des éditions de qualité qui font écho au dernier talvekoidik, sorti aussi récemment. parfait pour le passage en 2008. (andrea)

a review in russian language can be found on the stigmata's website:
stigmata

brainwashed.com
this duo issue their first album ("the toy" in english) two years after their audiotrauma processing industry ep, in a joint release between that label and ant-zen. le jouet explores the many different aspects of toys, from those that children play with to those used by adults, either in role-play or, as they claim, those "deadly weapons used like toys by grown-ups who can never negate the children they once were." the duo do this by utilizing a combination of beat styles, samples, and ambient passages together with distorted vocals and simple melodic structures, ranging across a variety of styles in the process. the two men responsible, yves cornu and j.b. leduc, in taking all these styles have concocted a wide-ranging mix of songs. certainly they have tried to keep moving stylistically, refusing to be constrained by any boundaries or particular genre parameters. it is all too easy these days, given the democratization of (musical) technology and the ease of access to it, for people to simply regurgitate what has gone before, then record, package and release it. twinkle are to be commended for avoiding that trap, instead giving us a varied but solid set of thematically-linked songs. despite that variety, there exists a coherence binding the entire album together, especially in the latter half where everything takes on a much harder edge. i heard a definite linear progression from innocence to darkness, from the inventive play of children to the 'games' of adults, with their sexual and dominatory subtetxs. even the military uses the term 'war-games,' which implies a form of play, a euphemism disguising the true intent of the exercise. from beginning to end there is a wonderfully subversive and sinister undertone running beneath the playful surface, especially noticeable in the first half of the album, which emphasizes the true nature of toys, play, and games, with the often hidden facets of politics and dominance. after all, this is how children learn about social interaction: lessons which are often carried through into later life, for better or worse.it is that undercurrent of subversion and deviousness that does it for me. the third track "ton style" is an example: initially it starts out as music-boxy but as it progresses it takes on more and more of a soiled edge until finally it ends with a dirty and distorted stutter, the song suffused with a subtle anger and malevolence. the next track, "la victime volontaire," is ostensibly a hip-swinging middle-eastern influenced number but perhaps it takes on a deeper and darker significance in today's political climate; i can imagine how the sentence i used from the press-release in my introductory paragraph above could apply here. the highlights of the album, the ultimate confluence of all the themes and ideas that form the various streams feeding into this album, are tracks eight and nine, "le joueur" and "tu es perdu" respectively, particularly the former, even though it only lasts for just under two minutes. there is something shiver-inducing about the use of a 'jolly' child-like melody coupled with speeded up samples and children singing over a distorted dance-floor workout. the following track is a full on tribal stomp that wants to get you up and moving your feet, however reluctantly. i haven't listened to rhythmic industrial since frontline assembly's millennium, feeling at the time that the genre had run out of both steam and originality. on hearing this offering though i have come to realize though that i may have a bit premature in my assessment. certainly i have heard considerably worse. (simon marshall-jones)

d-side
duo de l'est de la france, twinkle sort aujourd'hui son premier album chez audiotrauma (bon label indus hexagonal) et ant-zen qui s'est comme nous épris de leurs compositions. pas étonnant d'ailleurs puisque lorsqu'on écoute le jouet on retrouve presque tout ce qui a fait le succés des productions du mythique label industriel allemand : une electronica somptueuse format cinémascope ("ton style"; huit minutes de trip orchestré en apesanteur), un plan à la noisex ("joue avec moi" avec le chanteur de chrysalide au micro), de l'indus rythmique façon hypnoskull première période, des choses plus fouillées et concassées à la synapscape, des basses tribales / ethniques qui peuvent évoquer le meilleur de this morn'omina ("la victime volontaire"), bref, que du lourd et le meilleur de celui-ci. des albums comme ça, aussi varié mais sachant garder une vraie cohérence (le thème et un son très travaillé), dans l'indus actuellement il y en a assez peu pour que l'on ne passe pas à côté. (guillaume michel)

vital weekly 616
french project "twinkle" has gained cult status for their live shows around europe. therefore the debut album titled "le jouet" from the duo has been long awaited. expressionally twinkle varies from a downbeat industrial-style of great atmospheres to pompous melodies of floating orchestral ambient as on the excellent track "ton style". on a track titled "les voies infectees" the expression turns more abrasive with a number of voice samples and strange synth-lines moving above very cool downbeat yet rather complex rhythm textures. awesome track! the combination of experimental electronics and catchy industrial-textures works great. (nm)

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