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act 243 · 100blumen · down with the system, long live the system! · cd

tracklist:
01. introduction
02. the unrest
03. a bullet
04. no good
05. silence in times of rage and suffer
06. tired green
07. crash
08. the anger
09. unbreakable
10. destroy everything you hate
11. klimaveränderung

100blumen's third album on ant-zen is a very comprehensive and elaborate one that displays a perfect merging of powerful rhythmic floral industrial and haunting technoid ambience.

throbbing dance sledge hammers like 'the unrest', 'the anger' and the electro anarchic power noise anthem 'unbreakable' prove that this artist is one of the leading present day industrial masters. another facet of 100blumen's mastery can be experienced on atmospheric tracks like 'tired green' where hypnotic repetitive patterns and puissant sub-bass create a continuous hypnotic flow. the album's conclusion, 'klimaveränderung' combines m.nickels' punk roots with hammering e-beats and electroacoustic sound collages - an amazing collaboration with guitarist c.tiegelkamp and marching dynamics' shane talada.

this is another step of the one man army 100blumen's plan to destroy all flower haters with the burning beats of anarchy... and after that, he will have a drink. eat the rich or die trying!

also available:


down with the system. t-shirt. ant-zen ikon87
sizes: s, m, l, xl, one-sized girlie-shirt

discography 10.2k9:
down with the system, long live the system!. cd. ant-zen act243. 2009
floral annihilation. cd. ant-zen act233. 2008
archive.one. mp3 album. ant-zen dig009. 2008
in floriculture there is no law!. cd. ant-zen act213. 2007
massaker....ep. cd-r. le petit machiniste. 2006
flowers and barricades. cd-r. le petit machiniste lpm004. 2006
against the snails. 7". le petit machiniste lpm002. 2006
pizza 2 jahreszeiten (w/ störfunk). cd-r. le petit machiniste moa003. 2005
1. cd-r. not on label. 2004

100blumen webpages:
www.100-blumen.de
www.myspace.com/100blumen
www.virb.com/100blumen

reviews:

enochian apocalypse
pure party time again for 100blumen, time to let your hair down and go all out on the beat-first questions later approach we are all used to, but with a few interesting other avenues to mull on along the way. a more sublime, quiet intro as an opener leads to 'the unrest' which goes straight for the jugular and will surely set some dance floors alight when in the live arena. surprisingly the following track 'a bullet' goes directly down an almost film score like route and much a similar path is crossed with 'no good'; i am used to this act throwing out beats like confectionary and in turn this gave me something entirely different from what i am used to. familiar old skool ant-zen territories are approached yet again with "the anger' with repetitive power noise and crunching electronics to satiate the powernoise addicts out there and as with most of the heavier pieces of work on this album comes at precisely the right moment when its needed, displaying a lot more thought than on previous releases with regards to the overall make up of the release. there's an element of hypnosis over a lot of the cd; almost trance like states are structured amongst the grizzly squelches and rhythmic sections that hold you as a listener even though it's entirely simplistic in nature. all in all 100blumen's third full length release has a lot in its arsenal for many a listener with driving beats, ambience, crushing noise and atmosphere with occasional smattering of organic anarchist like punk elements to lighten the mood; an entertaining album with a fair whack to grab onto. (tony young)

terrorverlag.de
ja, das ist was für papa, von ant-zen "darf" ich diesmal das neue album von 100blumen rezensieren, worauf ich mich bereits gefreut hatte. und dies aus einem einfachen grund: ich bin dirk ivens fan, und da macht man bei diesem industrial projekt sicherlich nichts falsch, denn 100blumen bewegt sich irgendwo zwischen dive und sonar, man lässt einfach die linearen, maschinenartigen soundstrukturen brachial vor sich hin werkeln, da hat sich beim mittlerweile dritten werk auch nichts verändert. was bisher sein vorteil war, ist in der gegenwart schon fast ein nachteil, denn so sehr ich diesen stil liebe, kann es vereinzelt auch zu einer großen monotonie kommen (siehe sonar), wo man doch eher mal an die grenzen der "schlichtheit" stoßt. besonders stark geschieht das bei den schnelleren sachen wie "the unrest" oder "the anger" - "crash" hingegen schrammt ganz gut an diesem "problem" vorbei. nein, was 100blumen für mich lohnenswert macht, sind all die langsamen titel, die einem luft zum atmen geben, denn die soundcollagen besitzen trotz ihrer schlichtheit eine extreme und bedrückende tiefe, die mich langsam verschlingt wie treibsand. alleine schon bei "introduction" werde ich durch das klassik-sample so gefesselt, dass ich tatsächlich am liebsten das intro in dauerschleife laufen lasse würde. richtig genial ist dann das midtempo stück "a bullet", mit viel anleihen zu the klinik, man genießt die verzauberten, zaghaft verstecken melodien im hintergrund, die sich im kopf zu einer orgie zusammenfügen. auch "no good" und "destroy everything you hate" bieten vielen versteckte details, denen man mit hingabe lauscht, ein absolut verrücktes szenario. 100blumen sei nicht nur jedem empfohlen, der gerne einen dive/ klinik/ sonar-sampler besitzen möchte, auch sonst kann man als "lärmfanatiker" getrost zu dieser cd greifen, die in sehr positiver art und weise versucht, viele (gute) einflüsse zu etwas neuem zusammenzusetzen. (neo)

der medienkonverter
"lasst hundert blumen blühen, lasst hundert schulen miteinander wetteifern!" mit diesen worten forderte mao 1956 die chinesische bevölkerung auf, zum wohle und fortschritt des sozialismus konstruktive kritik an der regierungspolitik zu äussern, vorteile und missstände des systems aufzuzeigen. als folge liessen nicht nur die eigentlich angesprochenen intellektuellen bzw. akademiker ihrem frust mit den weniger erfreulichen zuständen im land freien lauf, sondern alle, die unter dem regime und ihrer politik litten. die volkspartei korrigierte daraufhin ihren kurs und unterdrückte alle meinungsäusserungen (und äusserer), die ihnen zu systemfeindlich waren. dieses ereignis wird als die "100 blumen-bewegung" bezeichnet. ich bin mir nicht sicher, ob marcel nickels dies im kopf hatte, als er sich für diesen namen entschied, doch seine punk-wurzeln sowie ein blick auf die titel seiner bisherigen veröffentlichungen legen die vermutung nahe, geht es doch häufig um konflikt, aufruhr, widerstand oder anarchie. ein hervorragendes konzept für den grösstenteils aggressiven industrial und rhythmic noise, mit dem uns der militante naturfreund aus düsseldorf seit ca. 2004 beglückt. "down with the system, long live the system!" ist sein drittes langspiel-gesteck und hat sich nun in meinen blumenkasten verirrt. das album wird eingeleitet mit einer, wer hätte es gedacht, einleitung: "introduction" setzt sich zsammen aus stetigem, langsamem bass-kick, im verlauf lauter werdenden, repetitiven streicher- sowie durchgehend eingestreuten, knappen französischen sprach-samples. hiermit hebt sich das neue werk schon von früheren ab, starteten diese doch schon am anfang durch. wer hier angst bekommen sollte, das falsche album gekauft zu haben, wird mit dem folgenden, tanzflächenorientierten "the unrest" wieder beruhigende gewissheit erlangen, denn hier gibt es schnelle, dichte beats, die in den nicht wenigen breaks auch mal als eine art maschinengewehrsalve vorkommen. mit den übrigen rhythmusgebenden, stark verzerrten drum-komponenten wird dann eine brachiale noise-collage erschaffen, wie man sie von 100blumen kennt. auch im dritten stück, "the bullet", kommt ein bass-kick nie allein, aber in einem gemächlichen mittleren tempo, und brummt sich durch die niederen frequenzbereiche. dazu gesellt sich dann nach einer weile hektischem synth-geklimper auch ein flächiger melodiebogen, der zusammen mit einem prägnanten clap-sound und dessen echo meine ohren begeistert und dieses lied zu meinem favoriten auf dem album macht. in den folgenden drei liedern bleibt das tempo eher gelassen, wobei "tired green" das langsamste und atmosphärischste stück der platte darstellt. hier wird ein minimalistischer rhythmus, der auch von einer gesprungenen platte kommen könnte, gepaart mit einer ebenso repetitiven klangfläche, die im verlauf noch um ein oder zwei dezente schichten erweitert wird und nahezu trance-induzierend wirkt.war die erste häfte, mit ausnahme von "the unrest", noch halbwegs einlullend und entspannend, die zweite ist es mit sicherheit nicht. "crash" und "the anger" erinnern an stücke wie "blumen100" und schütteln als unerbittliche rhythmic noise-tracks, und im falle von "the anger" mit knackigem kick, die blattläuse von den zimmerpflanzen. "klimaveränderung" muss als letztes stück dieses albums besonders hervorgehoben werden, ist es doch in kooperation mit dem gitarristen chris tiegelkamp und shane talada (manchen sicher bekannt als the operative oder marching dynamics) entstanden und 15 minuten lang. das stück teilt sich in 3 phasen auf, in der ersten gibt es beat-gestützte gitarren-riffs in punk-rock-manier, in der zweiten setzt ein träger, stark verzerrter bass ein, begleitet von einem scheppernden, langgezogenen snare-sound, der an einen auf stahl schlagenden hammer erinnert, und in der dritten gibt es noch etwas chilligen dub, der sich kurz vor ende nocheinmal zu einer noise-attacke wandelt. 100blumen vereint auf "down with the system, long live the system!" altes mit neuem: einerseits erkennt man eindeutig seine signatur, wenn er die akustische daumenschraube anlegt, andererseits hat es bisher auf keinem seiner alben soviele eher ruhige und ungewohnte ansätze gegeben. es scheint, als ob nickels sich diesmal auch mehr gedanken um die zusammenstellung und den aufbau gemacht hat, denn er stellt hier sozusagen ruhe und lärm gegenüber, wodurch er den jeweiligen effekt potenziert, und es kommt auch nicht so schnell langeweile auf. ich habe zudem den eindruck, das häufiger breaks eingesetzt wurden als früher, aber ich kann mich auch irren, und nachzählen wäre mir nun etwas zu aufwändig. 100blumen-fans dürften nichts an der platte auszusetzen haben, ausser sie erwarten eine aneinanderreihung von "mr.sister". alle anderen electro-enthusiasten, die keine angst vor etwas lärm haben, können sich beruhigt heranwagen, ich denke hiermit wird man ein schönes beispiel deutscher rhythmic noise-kunst in der hand halten.

a review in russian language can be found on the machinist's website:
www.machinistmusic.net

gothtronic
down with the system, long live the system! is the provocative yet intelligent title of the third album by 100blumen on ant-zen. on this new album again powerful rhythm industrial, noise and techno atmospheres are brough together into an explosive danceable cocktail. with really heavy club tracks like 'the unrest' and 'the anger' 100blumen leaves no room for discussion and aims straight for the dance floor to get people moving their asses. the powernoise of 'unbreakable' puts even more sonice violence on top of that. in 'tired green' and also in the cinematographic 'a bullet' the atmospheric aspect comes forward really well. important aspect of the industrial noise of 100blumen is the almost hypnotic effect of the beats, repeating rhythms and scratching sounds. in 'klimaveranderung' a guest part is reserved for guitarist c.tiegelkamp which stresses the punk roots of 100blumen project leader m.nickels. this new album of 100blumen reaffirms the status of rising star in the rhythm industrial genre. 100blumen again kicks ass! (teknoir)

sonic seducer
er wird doch nicht etwa? nein, keine sorge, das ruhige intro bedeutet nicht, dass marcel nickels jetzt einen schwarzen strauß dark ambient hinter dem rücken hervorzieht. schon track zwei, "the unrest", lässt keinen zweifel daran, dass der senkrechtstarter nach wie vor den wirksamen umgang mit rhythmen und noises beherrscht. verzerrte drums mit netten variationen, eine armada an samples, rapide breaks und tempowechsel bestimmen das ungeschliffene bild der meisten titel, wovon vor allem "the anger" und das mit vocals gepimpte "unbreakable" in kürze die clubs zum detonieren bringen werden. doch er ist ein freund der abwechslung und lässt es tatsächlich auch mal eine spur ruhiger zugehen. "a bullet" wälzt sich durch niederfrequente digitallandschaften und hat herrlich flächige sounds dabei, "silence in times of rage and suffer" trägt sogar den charakter einer ausgearteten jam-session zugedröhnter nerds, die alle auf irgendeinen gegenstand einhacken und an den reglern reißen, doch es funktioniert und der track hangelt sich schön gerade an einer straffen rhythmischen linie entlang. "klimaveränderung" ganz am ende wird nur jene überraschen, die nicht das letzte maschinenfest besucht haben: eine dreckige gitarre rockt hier den noise an die wand. (jörn karstedt)

connexion bizarre
this latest release in an interesting career of industrial music is just another stepping stone in 100blumen's campaign to, in their words, "destroy western civilisation with the burning beats of rhythmic noise!" and if that doesn't tell you all you need to know, then stop right here. stylistically, 100blumen may come across as just another pounding dance machine on overdrive, but repeated listenings bear fruit, as the music and concepts behind the crushing beats make their presences felt. 2008's "floral annihilation" was fun (the entire idea of murderous post-industrial anarchic neo-hippies is hugely diverting), but "down with the system, long live the system" manages, between all the distorted percussion, to squeeze in aspects of alternative (and eccentric) influences. these include the trance-like repetition that slowly withers away your consciousness like an anti-mantra on "tired green", or the use of guitars (courtesy of new live member, chris van blumen) to enforce the punk-like drive on "klimaveränderung" - an awesome end to a massive album. sadly, there is only so much texturing and filtering that can be overlaid on percussion-based music before it descends into the realm of the unintelligible. 100blumen teeter precariously on that edge, but nevertheless deliver a stomping set of club pieces that easily hold their own against their many contemporaries on "down with the system, long live the system!" (david vander merwe)

chain d.l.k.
already the third album of this powerful german duo, but never before they have presented their obvious available punk-influence that clear in an album title. musically of course, you'll get once again that expected doze of harsh pounding, powernoise-like dissonances, excellently pressed into straight rhythmically outfit. tracks like 'the unrest', 'crash', or 'the anger' are purest adrenaline and will punish your feet during a wild and merciless pogo-action. applause also to offer those rather dive-like tunes like 'a bullet' or 'silence in times of rage and suffer', which both draw a balance between rhythmic noise and deepest dark ambient. the most spectacular track is of course 'klimaveränderung', which is collaboration with shane talada (marching dynamics) and the guitarist chris tiegelkamp. this nearly 15 minutes long running track receives the license to throw in heavily fx-mutilated guitar riff into a cold and menacing noise ambience ' and strengthens at least the impression, that this duo and its music draw a near relation to the punk genre. there's maybe still no law in floriculture ' but it offers some heavy-weight noise tunes, which are able to push 100blumen to the forefront of the rhythmically noise genre. keep your flowers growing and be gently to them. (marc tater)

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