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act 247 · mono-amine · do not bend · cd

tracklist:
01. beyond the status quo
02. if you are not running you will not make it (deeptrippingmix)
03. democracy is a dying giant
04. human imitation
05. slowburner
06. synaesthesia
07. sloegha
08. base your decisions on information
09. combustion
10. encountering no resistance

mono-amines, as they appear in neurochemistry, are crucial in bringing the brain to a state of adrenaline and euphoric rush. musically, mono-amine is joost gransjean's intense and adventurous music project and live-act which is based in the hague (nl). joost started performing live in 1997 and since 2004 has released 12 inch singles/eps and albums on various labels. as mono-amine he has created his own style of music; dark, distorted, layered, straight in your face and with a sick fresh groove. all inspired by his critical view of society..

joost's keeps things suspenseful though his disparate musical experience. experience that includes (but not limited to) acid techno, hardcore and industrial. this is coupled with his prolific club experience that brings out an even more varied sound. the end result is relentless rhythm and escalating walls of sound. complex and fast paced drum work lead into barrages of rhythmic noise - heavily textured synth waves and vicious samples intertwine into the layers of a constantly evolving, shifting percussive aural world.

this is a skillfully made album that is very suitable for fans of raw technoid industrial or even drum 'n noise focussed sound. do not bend - do not miss!

discography 06.2k10:
do not bend. cd. ant-zen act247. 2010
like a machine. cd. vendetta music vm0031. 2009
chameleon (w/. brz). 12". origami records. 2009
industrial thought patterns. cd. vendetta music vm0011. 2008
untitled. 12". darkforce nl rec 001. 2005
tdk 014 (w/ brz + diet). 12". tdk 014. 2005
neurotrope 003. 12". neurotrope/es production nrt003. 2005

mono-amine webpages:
www.darkforce.nl
www.myspace.com/monoamine

reviews:

black
ola, das nenne ich mal ein amtliches drum'n noise-geballer und wie gemacht für einen gefährlichen raid durch dreckig-urbane metropolen, was mir hier von mono-amine um die ohren geschlagen wird. die insgesamt 10 gesellschaftskritischen tracks auf dem album "do not bend" des holländischen projekts sind dynamisch und klar produziert, wie die einzelnen rhythmen, breaks und strukturen äußerst ausgefeilt wirken. ein beweis dafür, dass hier kein neuling am werk ist und siehe da, mono-amine hat schon 2 cd-alben und 4 vinyl-12" veröffentlicht, die aber bisher völlig an mir vorbei gegangen sind. das ep-vinyl-format scheint mir von diese art von sound übrigens auch geeigneter zu sein, denn mit zunehmender laufzeit nutzt sich das permanente trommelfeuer der in sich verzahnten wie überschlagenden rhythmen zunehmend ab und eine erholungspause bzw. abwechslung in form eines atmosphärischen oder ruhigeren tracks fehlt hier leider. das wird der zielgruppe aber ziemlich egal sein und beim nächsten maschinenfest geht da sicher die post ab - versprochen. (m.fiebag)

bodystyler
"nur die harten komm'n in garten" - dachte sich wohl auch mono-amine kopf joost gransjean während seiner arbeit am neuen album. "do not bend" ist in seiner mischung aus industrial, acid techno, hardcore u.v.m. nicht nur ein wahres fest für freunde des rhythmisch arrangierten elektrolärms, nein, es beschert bei unsachgemäßer handhabung auch jedem hörgeräteakustiker auf jahre hin eine treue kundschaft. fast pausenlos bahnen sich bässe und drums gewaltsam ihren weg durch die boxen, um dem hörer geradewegs mit schmackes ins gesicht zu treten. unterbrochen wird die vernichtung des trommelfells dabei lediglich von gekonnt integrierten sphärischen flächen, schrabbeligen soundstrukturen, dem ein oder anderen sample und ab und an einem hauch von melodie. meine empfehlung für all jene, die im feierabendverkehr oder auf dem floor mal wieder richtig die sau raus lassen wollen! anspieltip: "beyond the status quo". (frank bentert)

der medienkonverter
mono-amine bleibt auf seinem jüngsten album "do not bend" seinem stil treu, so wird man erwartungsgemäß wieder von einer mächtigen, verzerrten soundwalze überrollt. 68 minuten wurden großzügig auf 10 tracks verteilt und geben dem niederländer joost gransjean ausreichend zeit, seine techno-, hardcore und industrial-einflüsse in form eines elaborierten und gleichzeitig druckvollen beatworks und düsterer klangagitation zu verarbeiten. schon der opener "beyond the status quo" erzeugt einen adäquaten eindruck von dem, was einen im weiteren verlauf erwartet: temporeiche drumpatterns mit viel distortion und wumms, prägnante störgeräusche und gelegentlich sogar sphärische synthlines. zeugt das erste lied noch von einem sehr abwechslungsreichen, breakintensiven rhythmus, gibt es bspw. bei "synaesthesia" primär einen 4-on-the-floor beat zu hören, wobei dieser jedoch auch hier leicht variiert wird und durch markante breaks mit trommelgewitter eine gewisse spannung und dynamik aufrechterhalten wird. das ist auch unbedingt notwendig, denn die songstrukturen sind nach wie vor relativ repetitiv und es kann zu dem eindruck kommen, dass sich bestimmte tonspuren nur abwechseln, ohne sich besonders weiterzuentwickeln. der entstand bei mir jedoch auch immer erst jenseits der 4 minuten, insofern wäre es evtl. vorteilhafter gewesen, die tiel etwas zu kürzen. dann wäre nämlich auch noch ausreichend zeit für zwischensequenzen oder vll ein ruhigeres stück verfügbar, denn die anfangs vermittelte energie läuft leider ins leere sobald man sich eingewöhnt hat, und da hier jedes lied mit kickstart nach vorne geht, kann das verhältnismässig schnell passieren. glücklicherweise tauchen jedoch auch hin und wieder (kurze aber) catchy synthlines wie in "sloegha" auf, die noch etwas mehr farbe ins perkussive leuchtfeuer bringen, oder tracks/passagen, die einfach wegblasen, wie das geradezu chaotische "combustion", bei dem die beats und breaks einem nur so um die ohren fliegen, während man in einem sumpf aus noise, verzerrten stimmen und schreien und feedbacks versinkt. mono-amine's neue scheibe wirkt wieder etwas überzeugender als die platte davor, doch obwohl er diesmal auf tracks mit über 10 minuten spielzeit verzichtet hat, erscheinen sie teilweise immer noch zu lang für diese art songstruktur. wie auch schon erwähnt geben eigentlich alle tracks früher oder später vollgas, es gibt keine pause im sinne einer auffälligen variation, die über den rhythmischen aspekt hinausgeht. andererseits ist joost gransjean auch schon seit 1997 live unterwegs und produziert eindeutig für die tanzfläche, und in einem dj-set treten die genannten mängel, zumindest in dieser form, nicht auf. also am stück hören kommt wahrscheinlich nicht so gut, ansonsten jedoch alles da, was starkstrom-tänzer brauchen.

enochian apocalypse
there's no pissing about with mono-anime, its completely and utterly straight to the point; buzzing electronic bass, pounding distorted beat (inappropriately termed 'power noise' by the scene muppets) and soaring pads to accompany them. don't get me wrong but there's nothing overly challenging about this album, it goes for the jugular, starts throttling and doesn't let up right until the end, it doesn't baffle anyone with science, its beat after beat after unstoppable beat, fair play as i can see this stuff being like candy to a baby in clubs for any self respecting disc jockey trying to appease his/her audience. there are downsides; this formula has been hitting the turf for some time now and there isn't a lot we haven't heard before and variation is a need more than a want nowadays. had this been released ten, nay even five years ago it would be instantly deemed as a hit; as it is it's a decent album from this genre, which of late has been a little stale and whilst there's always a place in industrial circles for this style, it takes a lot to rise above as something special. 'do not bend' is great fun, perfect to put on before going out, has that pick up and play element and should appeal to lots of folks bombed out of their minds on whatever the latest pill is doing the rounds, but as a consequence is about as deep as a gnat's bath. still, pick up and enjoy, it's almost refreshing to see someone just go out and out to enjoy themselves. (tony young)

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