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act 264 · näo · näo · cd

tracklist:
01 glad
02 ilogic
03 uusi (v3.0)
04 calibrate
05 nope
06 imago
07 mechanical
08 somme (v2.0)
09 trent
10 killing time

4p digipak packaging
graphic design by small studio - www.smallstudio.fr

a computer at his fingertips and a mind full of ideas, pierre-andré pernin started näo in 2002 as a one-man project, joined later by the drummer thibault fellmann, the guitarist jordan daverio and the video designer matthieu tercieux. so in it's current form näo comprises 4 members. the band's musical influences range from amon tobin and nine inch nails to krush or 65daysofstatic - over the years näo have gone beyond these influences to amaze audiences at already a hundred concerts and festival appearances in france and germany with their unique, previously unheard sound.

at the studio as well as on stage, näo develop and shape melancholic and aerial music, exploring moods from contained rage to lyrical digital outbursts. like a surgeon, pierre-andré meticulously crafts mesmerizing melodies and downtempo beats. his penchant for synthetic layers and for skillfully chiseled keyboard compositions gives his' music a unique and strange atmosphere, progressively immersing the listener into näo's world. to this already enriched enchantment thibaud and jordan add their rhythmic impulses and abrupt riffs, creating a mixed beast of electro-noise, melded with brute, highly energetic guitars and spliced with elements of post rock, metal and idm into something very unique and powerful.

with näo the album, näo the band presents a mesmerizing combination of playful electronica and anthemic, impulsive rock elements. join in, and be warned - their electronic odyssey has only just begun...

also available:
näo. t-shirt. ant-zen ikon106
large näo logo in white on black t-shirt

discography 10.2k11:
näo. cd. ant-zen act264. 2011
picture this if you will. cd. 7lakes 001. 2009

näo webpages:
www.facebook.com/naoliveband
www.soundcloud.com/nao-1
www.cd1d.com/fr/artist/naeo

näo live videos:
www.youtube.com/watch?v=rLsHyW2FDw0
www.facebook.com/photo.php?v=2066125506052

reviews:

alternativmusik.de
trügerisch ist es, wenn man sich in der sicherheit wiegt, etwas direkt musikalisch einordnen zu können oder es in eine schublade stecken zu wollen. denn das kann zu sehr großen missverständnissen führen. und wenn man die musik von näo hört und man von gitarrenriffs und industrial-klängen spricht, möchte man es schnell als industrial metal beschreiben. das mag auch zutreffen, nur leider ist die beschreibung deswegen irreführend, weil näo nicht mal ansatzweise irgendwas mit bands wie nin, ministry, kmfdm und wie sie alle heißen gemein hat, die sonst unter diese kategorie fallen. will man sich näo nähern, muss diese beschreibung also neu gedacht werden. kommen wir erst einmal zu den gitarren: deren klänge schwanken dabei zwischen shoegaze, progressive rock, doom metal und sogar black metal-einflüssen, wobei das eine sehr schnell ins andere kippen kann. das, was man unter industrial verstehen will, schwankt ebenfalls stark: mal tanzbare momente, dann sehr ruhige und oszillierende passagen, dann mal krachige momente wie bei mechanical, welches dann doch mal in richtung der oben genannten bands geht. das steht im krassen gegensatz zu den momenten, in denen auf einmal nur ein klavier erklingt. einen roten faden bei näo zu suchen, ist letztendlich sinnlos und man muss bereit sein, sich dahin treiben zu lassen, wo es die musiker wollen. alles wirkt unberechenbar, aber nicht beliebig, wenn auch irritierend, bietet dafür aber ein so nicht gekanntes erlebnis. näo scheinen sich auf diesem album kreativ sehr stark ausgetobt zu haben. bleibt für die zukunft nur zu hoffen, dass sie hier noch nicht ihr ganzes pulver verschossen haben. (tristan osterfeld)

enochian apocalypse
now this was a nice surprise; opening with gentle harmonious electronics, live drums, guitars and an overtly industrial rock slant this for ant-zen is somewhat different to any of the other releases produced by this label and sits firmly in alternative territory accessible to a broader audience. more often than not post-rock influences arise amongst the rhythm sections and genres are merged as sometimes, subtle idm isms are dropped into the fray letting this self-titled release truly breathe with a bold courageousness not afraid to show experimentation and a willingness not top be pigeon holed into any category whatsoever. in truth be told this should be an easy album to review, but there are so many influences floating around this release its hard to pin this group down; i hear nin, i hear godspeed you black emperor, i hear tunes that wouldn't be out of place on a shelf sat next to any number of obscure electronic artists, and you know what, i think that's where the magic lies in this release, it's like a breath of fresh area to what usually arrives through my letter box. there isn't really anything i could state that is negative about this release, if truth be told i really do believe that this artist would benefit with vocals scattered in amongst some tracks and sometimes the songs do feel a little sparse without them, but this is a minor gripe of mine and nothing that should deter you from picking this album up if you want to try something a little different from start to finish as this is an impressive listen and an artist i shall be watching with great interest in the future and one that i truly believe could be special live on stage. (tony young)

black
die franzosen von näo waren bis zum fulminanten deutschlanddebüt auf dem diesjährigen elektroanschlag hierzulande weitestgehend unbekannt. das hat im wesentlichen zwei gründe. zum einen war das bereits 2002 von pierre-andré pernin ins leben gerufene projekt, mittlerweile zum trio ausgebaut, äußerst veröffentlichungsscheu und bis 2011 über keines der üblichen netzwerke mit dem hiesigen elektronischen untergrund verbunden. zum anderen wären da noch die bösen e-gitarren. die näosche mischung aus liebevoll komponierten, minimalistischen sequencer-melodiebögen, knackigen drumcomputer-rumpeln und walzenden post-rock-arrangements ist ungewohnt, zumindest für breitere hörerkreise - auch und vor allem im industrial-kontext, bei dem zu offensichtlich eingesetzte e-gitarren zu schweren identitätskrisen führen können. ungeachtet dessen war 2011 ein goldenes jahr für die band. im anschluss an den auftritt in altenburg wurden näo bei ant-zen unter vertrag genommen. nur sechs monate später erschien pünktlich zum maschinenfest das zugegebenermaßen kreativ betitelte album "näo". neben dem 2009 erschienen "picture this if you will" übrigens der einzige tonträger in neun jahren bandgeschichte. vielen künstlern gelingt es nicht, die spannung ihrer live-auftritte auf ihre alben zu transportieren. ganz anders in diesem zehn tracks umfassenden opus. eingerahmt in einem unprätentiösen, auf das wesentliche reduzierten digipack. die hier zelebrierte verspielte mischung verschiedener spielarten elektronischer musik (warp lassen grüßen) mit hin und wieder zum mitzappeln einladenden riffs, balladesk anmutenden breaks und plötzlichen explosionen roher energie bewegt sich innerhalb eines übersichtlich gehaltenen, aber nie langweilenden klangrepertoires. vielleicht liegt hier das erfolgsgeheimnis: beschränkung auf das wesentliche, rastlosigkeit und der verzicht auf halbgare verlautbarungen im dienste irgendeiner "größeren sache". "näo" funktioniert als organisches, im fluss befindliches ganzes und trotz gewisser parallelen steht jeder song vollwertig für sich. auf gesang wird in postrock-manier übrigens verzichtet. den braucht man aber auch nicht, um an dem hochwertig produzierten album seine freude zu haben. hin und wieder ähnelt sich der aufbau der tracks ein wenig, aber das ist angesichts des neidlos anzuerkennenden großen wurfes jammern auf hohem niveau. ein musikalisch ungewöhnlicher schachzug von ant-zen. (anp)

bodystyler
zwei dinge, die das industrial- und ambient-label ant-zen und das jährlich stattfindende maschinenfest gemeinsam haben? die hohe qualität der auf dem einen beheimateten und auf dem anderen auftretenden künstler, welche in auffälligem gegensatz zu vielen "nullachtfuffzehn"-veröffentlichungen und festival line-ups stehen. eine herausragende neuentdeckung beider ist näö, denn (und hier schließt sich der kreis) diese französische band erscheint nicht nur auf ant-zen, sondern war der gefühlten mehrheit der aussagen zufolge eines der highlights des maschinenfestes 2011. ein stimmigeres konzert als diese mixtur aus elektronischen und gitarrenbestandteilen, zusammengeführt in eine perfekte symbiose von psychedelischem sound und sphärischem licht, habe ich selten erlebt. glücklicherweise kann man dieses erlebnis zuhause nachempfinden, man muss nur die cd erwerben. und das ist keine aufforderung, es ist ein befehl! (pippi von schnippi)

chroniques electroniques
il y a un peu plus de deux ans, nous chroniquions l'album picture this if you will (ici) de näo. pierre andré pernin était à l'époque encore seul à la tête du projet, et sa re-composition de la b.o de metropolis (fritz lang) avait été salué par la critique défricheuse. besançon avait trouvé son dj krush pendant que nous demeurions sans nouvelles. l'année dernière, des rumeurs d'association avec un live band vinrent à mes curieuses oreilles. il paraît même qu'il existe un disque contenant des remixes, dont un de lilea narrative. bref, je vais être honnête, si näo n'avait pas été à l'affiche du maschinenfest et signé chez ant-zen, je n'aurais probablement jamais fait l'effort de suivre un tant soit peu leur actualité. la nouvelle formation bisontine composée de pierre andré (bécanes), jordan (guitare) et thibault (batterie) nous a d'ailleurs fait l'honneur de répondre à nos questions sur le parking du maschinenfest, après avoir été littéralement acclamée par un public pas spécialement convaincu au départ. la rencontre avec le groupe fut partagée avec deux membres du webzine belge a l'arrache (accessoirement féru de porn animalier) et sera très bientôt relatée dans nos lignes. pour l'instant, concentrons nous sur le premier album de ces trois garçons embarqués dans un vent dont ils n'ont même pas pris conscience. l'electro-rock est une appellation bâtarde, qui cache la plupart du temps une misère musicale profonde. oui, mais c'est celle qui convient le mieux à cet album. comme si cela ne suffisait pas, ils parviennent à injecter des saturations et une énergie bien connue des amateurs de post-rock. et là aussi, surprise, même si pierre andré est fan de 65daysofstatic, le résultat est tout sauf chiant. il est même abrasif, calibré incontestablement pour le live. la révolution est moins profonde qu'il n'y paraît (pour ceux qui avaient déjà apprécié picture this if you will). les sons cristallins et la subtilité mélodique évolutive de pierre andré est toujours là. il y a même deux titres strictement composés aux machines sur l'album : calibrate et killing time, qui forment un pont avec l'époque où le son de näo naissait dans la chambre enfumée de pierre andré. en plus de ne rien inventer (je dis ça pour les aigris magnifiques), näo applique des schémas excessivement simples à leur nouvelle configuration. la mélodie cristalline s'installe, progressivement, la batterie se lance en métronome relatif, puis la guitare vient tout écorcher et définitivement lâcher les hostilités et la sueur. la recette est à chaque fois la même. mais putain, qu'est ce que ça marche bien ! j'avais peur que le support cd sonne comme un pet trop lisse par rapport à la puissance du live. il n'en est rien. y a qu' à écouter les enchaînements glad/illogic et mechanical/somme (v2.0) pour se mesurer à cette puissance de feu. a certains moments, il faut reconnaître que certaines résultantes de synthés ont quelque chose de peut-être un peu trop chatoyant. mais bon, on ne peut reprocher ça à un groupe qui prend le risque de faire de l'electro-rock et qui le fait bien. une guitare au maschinenfest, c'est comme un mec qui baise sa femme dans une partouse. voilà pour la partie poétique. après avoir brillés au riddim collision, au maschinenfest et à l'elektroanschlag, les näo n'ont à mon avis pas fini de renverser les scènes de festivals (même plus généralistes). a l'heure où certains labels de "niches musicales" tournent en rond et ne satisfont que des intégristes bien seuls, ant-zen fait preuve ici d'une ouverture qu'on aurait pas soupçonné. merci stefan alt. merci näo. hautement recommandé. (ed loxapac)

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